Das Projekt geht zurück auf Studierende der Universität Trøndheim / Norwegen, die bereits seit 1999 eine jährliche Teddybärenklinik etabliert haben. Mittlerweile gibt es Teddybär-Krankenhäuser in ganz Skandinavien, in vielen deutschen Universitätsstädten sowie in Großbritannien und Portugal.

1.2. Ziele des Projekts

a) Allgemein
Der Besuch von Kindern beim Arzt oder im Krankenhaus ist oft mit Angst und Unsicherheit verbunden.
Wenn es zu einer akuten Notsituation kommt, entsteht zusätzlicher Stress für Kinder und Eltern, wenn die Abläufe für das betroffene Kind unbekannt sind im Rahmen der Aktion Teddybär-Hospitals erhalten Kinder die Möglichkeit, die Abläufe in einem Krankenhaus und im Rettungsdienst spielerisch aus einer anderen Perspektive zu erleben. Die Methode eignet sich somit auch ideal für Flüchtlinge.
Zur Aktion können die Kindern einen Teddybär oder ein anderes Kuscheltier mitbringen, dem sie vorher eine Krankheit oder Verletzung zugeschrieben haben. Im Teddybär-Hospital werden dann ihre Lieblinge von Teddy-Ärzten (Personal des JRK, unterstützt von Dolmetschern) behandelt. Die Abläufe werden dabei mit echten Geräten und Instrumenten so realistisch wie möglich dargestellt. Die Kinder sind bei jedem Behandlungsschritt als Kuscheltiereltern dabei und können so
sämtliche Abläufe im Krankenhaus angst- und schmerzfrei erleben.
Zielgruppen sind in der Hauptsache Kinder im Kindergartenalter und den ersten Klassen der Grundschule, sowie deren Eltern.
Neu sind durch die multilinguale Ausrichtung auch Flüchtlingsheime.

Aufgrund der derzeitigen Pandemie sind für 2020 alle Veranstaltungen abgesagt.



Ortsverein Hinte e.V.

Kontakt

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